Sonntag, Juni 21, 2026
  • en English
  • de Deutsch
RECASAS
  • Home
  • ÜBER UNS
    • VISION-MISSION-WERTE
    • TEAM
    • TRANSPARENZ
    • NEWSLETTER ARCHIV
  • NEUE WEGE
  • SPENDEN
    • GELDAUFLAGEN
  • PROGRAMM
  • SELBSTFÜRSORGE
  • HILFE-NETZ
  • KONTAKT
RECASAS

Das Konzept RECASAS entdecken

byRECASASandingrid johnson
Juni 17, 2026
in Unkategorisiert
Das Konzept RECASAS entdecken
Share on Facebook

Vortrag gehalten am 18. Oktober 2025
Live auf YouTube und vor Ort im MEEET Mitte in Berlin im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit. Der folgende Text basiert auf dem Teleprompter-Manuskript meines Vortrags „Das Konzept RECASAS entdecken“. Viele der Gedanken und Ideen, die in diesem Vortrag vorgestellt werden, entwickle ich derzeit in einem Buch weiter. Wenn du über die Veröffentlichung informiert werden möchtest, freue ich mich über eine Nachricht an ingrid@ingridejohnson.com.

Das Konzept RECASAS entdecken – ein neuer Ansatz für die Zukunf

Auch für diesen zweiten Vortrag möchte ich euch wieder herzlich willkommen heißen – ein Dankeschön, dass ihr dabei seid. Für mich ist das alles noch neu – ein erstes Experiment mit Livestreams.

Meinen Text mit Links zu den einzelnen Sachen, die ich heute erwähne, könnt ihr in ein paar Tagen auf der RECASAS-Website und auch auf meiner ingridejohnson-Website in Deutsch und Englisch herunterladen.
Die Aufzeichnungen der Vorträge werden außerdem auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht – eventuell später mit englischen Untertiteln.

1996, nach meinem BWL-Studium in Berlin, packte ich mein Leben in zwei Koffer und zog nach New York City.
Ich war 31. Ich schlief kaum. Ich jagte meinem Traum nach, ein deutsch-amerikanisches Kulturhaus aufzubauen … und arbeitete fast rund um die Uhr. In dieser intensiven Zeit hatte ich immer öfter das Gefühl, beobachtet zu werden. Schritt für Schritt wuchs daraus die Überzeugung, dass irgendwo Kameras sein mussten – und dass ich gefilmt wurde.
Nicht einfach gefilmt – sondern von einem berühmten Hollywood-Produzenten und Regisseur. Versteckte Kameras in meiner Wohnung, an meiner Arbeitsstelle im CBGB’s und sogar auf den Straßen.

(Pause) … und ich liebte es.

Ich glaubte, dass es da draußen jemanden gibt, der oder die meine Ambitionen, ein deutsches Kulturhaus in New York City aufzubauen, spannend genug findet für eine Reality Show – und dass er oder sie deshalb mich überall filmte.

Aber die Psychiatrie sah das ganz anders.
Als ich mit Psychiatern darüber sprach, was ich erlebte, fragte niemand, warum ich vielleicht diesen Glauben brauchte – oder welche Bedeutung ich mir selbst damit gab.

Damals bekam ich innerhalb von 45 Minuten die Diagnose Psychose und bipolare Störung. Für die Psychiater war das naheliegend, denn auch mein Vater hatte die Diagnose manisch-depressiv erhalten, obwohl er in Wirklichkeit vor allem unter Depressionen litt. Damals war man überzeugt, psychische Krankheiten seien erblich. Heute weiß man: so einfach ist es nicht.

Und heute bin ich auch fest davon überzeugt, dass ich gefilmt werde. Der Unterschied: Heute sind die Kameras nicht heimlich, sondern sichtbar. Sie stehen hier im Raum – und nicht nur ich sehe sie, sondern auch alle im Publikum.

 

(SLIDE 12 Wie viele gelten als „psychisch krank“?)

 

Meine Geschichte ist nur eine von vielen.
Was mir damals passiert ist, steht für etwas Größeres.

Laut Robert Koch-Institut erfüllt fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland jährlich die Kriterien einer „psychischen Störung“. Doch diese Zahl zeigt nicht, dass plötzlich so viele Menschen krank sind – sie entsteht, weil Erlebnisse durch Fragebögen in Diagnosen übersetzt werden.

Die DGPPN ergänzt: Nur 18,9 % dieser Menschen suchen professionelle Hilfe. Über 14 Millionen bleiben jedes Jahr ohne Unterstützung.

Für mich bedeutet das: nicht Millionen „Kranke“, sondern Millionen Menschen in Krisen, mit Belastungen, mit anderen Realitäten.

RECASAS setzt hier an – als Teil einer Kultur des Wandels.

Einer Kultur, die nicht auf Diagnosen und Stigmatisierung baut, sondern auf Kreativität, Beziehung und gemeinsames Lernen aus Erfahrung.
Eine Kultur, in der es nicht darum geht, sich immer zu verstehen, sondern im Gespräch zu bleiben – offen, neugierig und gleichwertig.

 

(SLIDE 13  In nur 1.5 Jahren 70 Kilo zugenommen)

 

Meine eigene Erfahrung zeigt, was diese Zahlen bedeuten können.
1996 in New York City bekam ich die Diagnose Psychose und bipolare Störung. Innerhalb von 45 Minuten war entschieden, wie mein Leben von da an gesehen werden sollte.
Ich wurde in eine Klinik eingewiesen. Ich bekam Lithium.

Das Medikament dämpfte mich.
Es veränderte meine Persönlichkeit.
Ich nahm stark zu.

Die Botschaft war klar: Ich bin krank. Ich werde es immer bleiben. Meine Sicht auf die Welt zählt nicht. Sie muss korrigiert, kontrolliert, ausgeblendet werden.

 

Eine psychiatrische Diagnose ist nicht nur ein medizinischer Eintrag – sie kann Freiheiten rauben.
Juristisch kann sie Türen öffnen zu Maßnahmen, die tief in Grundrechte eingreifen – bis hin zur Zwangsbehandlung.

Und für mich persönlich bedeutete das: Ich fühlte mich plötzlich weniger frei.
Von da an hatte ich Angst, dass, wenn ich mich nur ein bisschen außerhalb der Norm verhielt, die Menschen mich anders sehen – durch die Brille der Diagnose.

Zwischen 2010 und 2011 legte ich die Diagnose und die Medikamente ab – mit Unterstützung einer Psychiaterin in Berlin, die bereit war, diesen Schritt mit mir zu gehen. Zum ersten Mal konnte ich meine eigene Wirklichkeit zurückgewinnen.
Das heißt: Ich lebe seit 14 Jahren ohne Medikamente und seit 5 Jahren auch ohne therapeutische Unterstützung – und mir geht es heute besser als je zuvor.
Viel Stabilität gibt mir meine Arbeit für RECASAS – und die Hoffnung, damit etwas zu verändern für die Generationen, die nach mir kommen.

Doch 2014, wieder in New York, kam eine Zwangseinweisung – ein paar Jahre, nachdem ich meine Diagnose abgelegt hatte. Diesmal war ich wacher. Ich konnte genau hören, wie sie mit Sprache Macht ausübten: Ich sei krank. Ich hätte keine Krankheitseinsicht.

Die Tatsache, dass die Psychiater rechtlich die Macht hatten, mich für zwei Wochen einzusperren – obwohl in den Unterlagen des Krankenhauses schwarz auf weiß steht, dass ich keine Gefahr für mich selbst oder andere darstellte – ist nicht nur problematisch. Sie ist moralisch falsch und in einer Gesellschaft, die auf Menschenwürde baut, nicht akzeptabel.Das ist eine klare Verletzung meiner Menschenrechte.

 

(SLIDE 14  Ben Vereen)

 

Und doch gab es etwas, das mir weit mehr half als jede psychiatrische Unterstützung:
Zwischen 2001 und 2005 war Ben Vereen mein direkter Nachbar in Brooklyn, New York. Viele kennen ihn als gefeierten Musical-Star am Broadway – ich lernte ihn als Mensch kennen, der zutiefst davon überzeugt ist: Heilen geschieht durch die Künste. Healing through the arts.

Ben ermutigte mich, meine Geschichte zu Papier zu bringen. Und das habe ich getan – in Form eines Buches. Das Schreiben hat mein Leben gerettet. Bisher hatte ich noch nicht den Mut, es mit der Welt zu teilen – doch ich spüre, dass die Zeit dafür näherkommt.

(SLIDE 15    Drop the Disorder)

Irgendwann wurde mir klar: Geschichten können zerstören.
Aber sie können auch heilen.

Die Krankheits-Geschichte hat mich fast zerstört.

Meine eigene Geschichte hat mir meine Würde zurückgegeben.

Und mit dieser Haltung war ich nicht allein.

2016 entstand in Großbritannien die Bewegung Drop the Disorder – auf Deutsch etwa: „die Diagnose fallenlassen“.
Ich war damals bei den ersten Veranstaltungen dabei – und zum ersten Mal hatte ich das Gefühl:
Hier sind Menschen, die ähnlich denken wie ich.
Menschen, die genug davon haben, auf Diagnosen reduziert zu werden.
Menschen, die überzeugt sind: Unser Leid ist keine Krankheit – es ist eine Geschichte, die gehört, verstanden und verwandelt werden will.

(SLIDE 16 Worte verändern unser Gehirn)

 

Auch die Neurowissenschaft zeigt: Worte verändern unser Gehirn.
Und sie zeigt noch etwas Erstaunliches:
Selbst wenn wir Schlimmes erlebt haben, kann sich unser Gehirn verändern – immer wieder, ein Leben lang.
Mit jeder neuen Erfahrung, mit jedem Gespräch, mit jedem Moment von Sicherheit und Verbindung entstehen neue Bahnen.
Das bedeutet: Wir können schmerzhafte Erinnerungen nicht auslöschen, aber wir können sie anders verknüpfen.
Wir können lernen, sie in Geschichten einzubetten, die weniger weh tun – Geschichten, die uns Halt geben, statt uns zu überwältigen.
Heilen bedeutet für mich genau das: dass wir unser inneres Erleben Schritt für Schritt umschreiben dürfen – bis aus Schmerz etwas Neues werden kann.

Ob wir von „Störung“ sprechen oder von „Erfahrung“, ob wir Menschen „krank“ nennen oder ihre Würde betonen – all das prägt, wie wir uns selbst und andere sehen.

Intentional Peer Support lädt uns ein, diese kulturelle Gewalt bewusst wahrzunehmen – und ihr etwas entgegenzusetzen: nämlich neue Formen von Beziehungen aufzubauen, in denen wir uns nicht auf Defizite, sondern auf Würde, gegenseitiges Lernen und Solidarität konzentrieren.

(Slide 17 Die Geschichten unseres Lebens neu erzählen)

Genau daran knüpfen wir bei RECASAS an.
Unser Slogan lautet: „Die Geschichten unseres Lebens neu erzählen. Retelling the stories of our lives.“ Er ist inspiriert von David Denboroughs Buch Retelling the Stories of Our Lives – und erinnert uns daran:
Wenn dominante Erzählungen uns einengen oder kleinmachen, dann können wir sie zurückweisen und neue Geschichten entwerfen.

Geschichten, die heilen, die unsere Stärke zeigen – und uns in unserer Menschlichkeit verbinden.

 

(SLIDE 18 Kosten Klinik – RECASAS)

Und genau hier liegt für mich ein Spannungsfeld: Dieser Vortrag findet im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit statt – einer Woche, die traditionell stark im medizinischen Modell verankert ist.

Doch genau davon möchte ich mich bewusst abgrenzen. Denn meine Überzeugung ist: Das medizinische Modell schafft oft mehr Leid, als dass es heilt – weil es Erfahrungen in Symptome übersetzt und Menschen zu Objekten von Behandlung macht.

Peer-gestützte und bedeutungsorientierte Ansätze, auf die sich RECASAS bezieht, gehen einen anderen Weg.

Sie fragen nicht: Was stimmt nicht mit dir?
Sondern: Was ist dir passiert? Was bedeutet das für dich? Und was hilft dir, wieder Sinn, Verbindung und Hoffnung zu finden?

Genau dafür habe ich RECASAS gegründet.
Mit RECASAS möchte ich Räume schaffen, in denen Beziehungen auf Augenhöhe entstehen – Orte, an denen gegenseitiges Lernen stattfindet, statt dass eine Seite einseitig „hilft“.
Orte, an denen der Kontext von Beziehung und Gemeinschaft betont wird.

Und wir gehen noch einen Schritt weiter:
Wir stellen bestehende Machtstrukturen infrage – mit der Überzeugung, dass Heilen dort beginnt, wo Menschen ihre eigene Geschichte zurückerobern.
Wo wir gemeinsam neue Bedeutungen schaffen und Wege öffnen, die bisher verschlossen waren.

(SLIDE 19  RECASAS)

So stelle ich mir RECASAS-Räume vor:
Ein heller Ort voller Leben – mit Büchern, Farben, Musik, Bewegung, Stimmen und Ruhezonen.
Ein Abend kann mit einem Schreibworkshop beginnen, in einer Impro-Theater-Szene weitergehen, mit einem Film, gemeinsamem Musikmachen oder Tanzen enden – oder einfach mit einem gemeinsamen Essen.
In der Küche duftet es nach Kräutern, während jemand am Tisch einen Text vorliest, der alle berührt.
Und dann gibt es die Bühne – ein Ort, an dem Emotionen Raum bekommen: Wut, Trauer, Freude, Mut.
Wir spüren, dass wir selbst entscheiden dürfen, was unsere Geschichte ist.

(Slide 20 – Recasas Räume)

Und das jeden Tag.

Besonders wichtig: Wir schaffen Schutzräume für Menschen, die in der Psychiatrie Schaden erlitten haben – wie ich – und öffnen die Türen für alle, die auf der Suche nach neuen Perspektiven sind.

 

(SLIDE 21   Was sich Menschen wünschen)

 

Dass Menschen sich nach solchen Räumen sehnen, ist keine Theorie.

Wir haben 2023 eine Umfrage gemacht. 109 Menschen haben teilgenommen – und die Mehrheit wünscht sich genau das: Ein Bibliotheken. Ruheräume. Kochgruppen. Kreativworkshops. Viele sogar Online-Angebote.²

In Deutschland gibt es mit EX-IN bereits ein Peer-Training – ein wichtiger Anfang.
Es hat Peer Support professionalisiert, Türen in Kliniken geöffnet und die Bedeutung von Erfahrungswissen sichtbar gemacht. Doch dieses Modell bleibt stark an der Psychiatrie orientiert – und damit an einem System, das Peer-Arbeit oft in bestehende Strukturen einpasst, statt wirklich Neues zu ermöglichen.

(SLIDE 22 – IPS)

International sehen wir, dass es auch anders geht:

Intentional Peer Support (IPS)

Die Grundprinzipien von IPS lassen sich mit drei Perspektivwechseln umschreiben:

Lernen statt Helfen – Beide Personen in der Beziehung verstehen sich als Lernende mit wichtigen Beiträgen, anstatt dass eine Seite einseitig „hilft“.

Beziehung statt Individualisierung – Der Kontext der Beziehung und Gemeinschaft wird betont. Veränderung wird als gemeinsamer, wechselseitiger Prozess gesehen, nicht als individuelle Pflicht jedes Einzelnen.

Hoffnung statt Furcht – Der Fokus liegt darauf, auf Ziele und gewünschte Veränderungen hinzuarbeiten, anstatt sich vor Problemen oder Rückfällen zu fürchten.

Diese Prinzipien werden in der Praxis durch vier Kernaufgaben („Tasks“) umgesetzt: Erstens den Aufbau von Verbindung und Vertrauen, zweitens das gegenseitige Verstehen der Weltbilder („how we’ve come to know what we know“), drittens die Mutualität – also Hilfe neu definieren als geteiltes Lernen und Wachstum – und viertens das Voranschreiten in Richtung dessen, was man im Leben erreichen möchte, statt nur Probleme zu vermeiden. Insgesamt bietet IPS einen Rahmen, in dem Beziehungen als Partnerschaften gesehen werden, in denen beide Seiten gleichzeitig Gebende und Nehmende sind und sich gegenseitig stärken.

Ich stehe kurz vor dem Abschluss des IPS-Basistrainings – also der Grundausbildung in Intentional Peer Support – und ich merke, dass dieser Ansatz mich auf einer ganz tiefen Ebene berührt.
Im Vergleich zu EX-IN fühlt er sich für mich noch stärker nach gegenseitigem Lernen, Vertrauen und echter Beziehung an – so, wie ich mir auch RECASAS vorstelle: als einen Raum, in dem alle Beteiligten Gebende und Empfangende sind.

 

(SLIDE 23 – Academy of Peer Services)

Die Academy of Peer Services in New York macht Peer-Wissen für alle zugänglich – kostenlos, digital und als Grundlage für eine neue Kultur gegenseitiger Unterstützung.

(SLIDE 24 – PTMF – Power Threat Meaning Framework)

Und das Power Threat Meaning Framework (PTMF) aus Großbritannien fragt nicht: „Was stimmt nicht mit dir?“, sondern: „Was ist dir passiert – und was bedeutet das für dich?“

Diese Ansätze teilen eine gemeinsame Haltung: Beziehung, Würde, Selbstbestimmung.

Auch bei RECASAS sind das unsere Grundpfeiler.

Ebenso wichtig sind trauma-informierte Perspektiven, die anerkennen, wie Erfahrungen von Macht und Gewalt unsere Beziehungen prägen – und dass Heilen dort beginnt, wo Sicherheit, Vertrauen und Verbindung entstehen.

Und wir können noch weiter schauen: nach Afrika, wo gemeinschaftsorientierte Formen des Heilens seit Jahrhunderten auf Zuhören, Erzählen und gegenseitige Unterstützung setzen.

Meine Vision ist, diese Impulse zu verbinden – und daraus ein neues Trainingsmodell für RECASAS, und für Deutschland, zu entwickeln.

Weißt Ihr noch, wie ich begonnen habe?
1996, New York City, die Kameras.

Damals war ich überzeugt, gefilmt zu werden – unfreiwillig, von jemand anderem.

Die Psychiatrie erklärte mich für krank.

Heute stehe ich hier, vor echten Kameras.
Diesmal freiwillig.
Diesmal mit Einverständnis.
Diesmal, um eine neue Geschichte zu erzählen.

RECASAS ist nicht nur meine Geschichte. Es kann auch Deine werden.

Jeden einzelnen Tag haben wir die Wahl, welchen Einfluss wir auf die Welt nehmen wollen. Wollen wir weiter hinnehmen, dass Menschen durch die bestehenden Machtstrukturen in der Psychiatrie in eine Art niedrigere Kaste gedrängt werden?

Oder wollen wir diese Strukturen aufbrechen – und die Politik unter Druck setzen, endlich in Peer-geleitete und gemeinschaftsorientierte Initiativen zu investieren, so wie es Zohran Mamdani für New York City vorschlägt – und gleichzeitig dafür sorgen, dass Peers in Deutschland endlich Zugang zu hochwertigen Trainings- und Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten, so wie sie in New York City bereits kostenlos angeboten werden?

(SLIDE 25 – Werde Teil des Gründerinnenkreises)

Wenn Euch diese Vision bewegt, lade ich Euch ein, Teil des Gründerinnenkreises zu werden.

Als Gesellschafterinnen, die RECASAS rechtlich und strategisch mittragen.

Als Fördererinnen, die unsere Arbeit finanziell möglich machen.

Oder als Begleiterinnen & Mitgestalterinen, die mitdenken, mitwirken und unsere Vision aktiv mitprägen – jenseits klassischer Vereinsstrukturen.

Menschen, die ihre Zeit, Ideen oder Netzwerke einbringen, um RECASAS gemeinsam mit mir aufzubauen.

Denn genau darum geht es: gemeinsam eine Kultur des Wandels zu schaffen.

Wenn Euch diese Vision anspricht, meldet Euch bei mir.

Vielen Dank.

(SLIDE 26 Danke das ihr da wart)

 

Damit bin ich am Ende meines zweiten Vortrags angekommen.
Wenn ihr Fragen habt könnt ihr sie jetzt gerne stellen.

 

 

Print Friendly, PDF & Email
ShareSendSendShare
RECASAS

RECASAS

ingrid johnson

ingrid johnson

RECASAS ist für Menschen, die Belastendes erlebt haben, feststecken, erschöpft sind oder neue Wege suchen, mit dem umzugehen, was sie begleitet. 

Unsere Angebote sind gruppenbasiert – auf Deutsch und Englisch, vor Ort und online. Wir arbeiten mit Sprache, Lesen, Schreiben und Austausch.

RECASAS ist kein therapeutisches Angebot. Wir bieten keine Einzelgespräche, keine Beratung und keine Behandlung an.

Die Teilnahme ist freiwillig.
Du bestimmst, wie viel du teilst – und wann.

Du bist willkommen – genau so, wie du bist.

 

Newsletter

ARCHIVSUCHE

AKTUELLE BEITRÄGE

  • Das Konzept RECASAS entdecken
  • Warum der Amberbaum unser neues RECASAS-Symbol ist
  • Das Power Threat Meaning Framework entdecken – Ein gemeinsamer Leseweg
  • Von der Diagnose zur Bedeutung: Wie das Power Threat Meaning Framework RECASAS inspiriert
  • Lesen. Schreiben. Teilen.
  • Filmgruppe bei RECASAS
  • Meine Stellungnahme an die Vereinten Nationen zu psychiatrischer Gewalt
  • Willkommen bei Neue Wege

Diese Webseite ist kein Ersatz für ärztliche Beratung und Behandlung. Alle Informationen, die auf dieser Webseite zur Verfügung stehen, sind pädagogischer Natur, kein medizinischer Rat und ersetzen in keiner Hinsicht eine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.°°°°°°°°This website is not a substitute for medical advice and treatment. All information available on this website is of an educational nature, not medical advice, and does not replace medical consultation, diagnosis, or treatment in any way.

  • KONTAKT
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM

© 2026 ingrid e johnson

  • Home
  • ÜBER UNS
    • VISION-MISSION-WERTE
    • TEAM
    • TRANSPARENZ
    • NEWSLETTER ARCHIV
  • NEUE WEGE
  • SPENDEN
    • GELDAUFLAGEN
  • PROGRAMM
  • SELBSTFÜRSORGE
  • HILFE-NETZ
  • KONTAKT

© 2025 RECASAS & ingrid e johnson

  • Home
  • ÜBER UNS
    • VISION-MISSION-WERTE
    • TEAM
    • TRANSPARENZ
    • NEWSLETTER ARCHIV
  • NEUE WEGE
  • SPENDEN
    • GELDAUFLAGEN
  • PROGRAMM
  • SELBSTFÜRSORGE
  • HILFE-NETZ
  • KONTAKT

© 2025 RECASAS & ingrid e johnson